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Eifersucht in Partnerschaften

Wenn wir einen (neuen) Partner an unserer Seite haben, der uns emotional gefährlich ist, kann es passieren, dass uns immer wieder Verlustängste plagen.

Vielleicht kommen auch alte Erfahrungswerte mit dazu. Wenn wir bereits schon mal in einer Beziehung betrogen wurden, wiegt diese alte Erfahrung schwer.

Wichtig ist aber, sich in diesen alten Bildern und Prägungen nicht zu verlieren. Denn dann sehen wir das wirkliche Profil des anderen noch nicht. Sondern, wir projizieren diese alten schmerzvollen Erfahrungen auf den neuen Partner.

Aber anstatt sich den anderen genau zu sehen, dass er vielleicht sogar eine starke innere Festigung hat - klare Position in Partnerschaften bezieht - sind es doch unsere Ängste, die uns bestimmen.

Der neue Partner wird nur mit diesen Augen betrachtet. Er wiederum wird immer mehr eingeengt. Er darf sich nicht mehr so zeigen, wie er eigentlich ist.
Einfach nur, um Konflikte zu vermeiden, wird er das vielleicht erst einmal mitmachen.
Wenn dieser Weg eingeschlagen wird, ist das Ende vorhersehbar. Denn es ist eine Sackgasse.
Man meint, am Ziel angekommen zu sein - denn der andere nimmt sich zurück. Also machen wir dann auf dieser Ebene weiter. Er wird Stück für Stück weiter reduziert, sein Radius wird ständig verkleinert.

Die Regeln werden schärfer - bis man ihn dort hat, wo man ihn haben möchte. Das Problem dabei: der andere darf nicht mehr er selbst bleiben.

Der Ausbruch ist vorprogrammiert. Nicht heute, nicht morgen. Aber das Licht im anderen wird immer schwächer.

Wenn er es zulässt und auch so lebt, ist die Frustration vorprogrammiert. Er muss hier noch nicht mal betrügen - er wird gehen.

Es ist so wichtig, nicht nur über die eigenen Ängste zu gehen. Sondern sich den anderen genau anzuschauen. Klare Absprachen müssen noch nicht mal erfolgen, wenn der andere es ernst mit uns meint. Denn er wird es gerne und freiwillig leben. Es gilt nur, das auch wirklich in ihm zu sehen.

Also, bei diesen Ängsten sich immer erst einmal die eigenen Gedanken anschauen.
Überprüfen, ist das meine Interpretation oder wirklich Realität.
Die alten Erfahrungen der Vergangenheit zuordnen.
Gespräche mit dem anderen führen, wenn er sich auffällig verhält - ohne Unterstellungen.

Denn Unterstellungen verletzen, der andere macht zu. Verständlicherweise.
Wenn das schon passiert ist, können wir immer den Start in die andere Richtung angehen. In dem wir dem anderen signalisieren, dass wir etwas verstanden haben.

Und auch unser Verhalten verändern. Gerade in der Startphase ist das schwierig. Wir kennen den anderen ja noch nicht, haben noch kein Urvertrauen entwickeln können.
Wir können aber dem anderen die Chance geben, sich wirklich zu zeigen.
Sich Zeit lassen, sich den anderen greifbar machen. Ihn öfter mal in Praxis-Situationen erleben. Ist er in Gesellschaft bei dir oder mit den Augen bei anderen? Lässt er sich auf dich ein? Gibt er dir das Gefühl, das du es für ihn bist?
Gerne ein Restaurant wählen oder andere öffentliche Plätze, in der es "Wettbewerb" gibt.

Wenn wir dann seine/ihre Augen und Aufmerksamkeit bei uns haben, dann wissen wir auch, ob wir Vertrauen aufbauen können - oder nicht.

Wenn du in einer solchen Situation gerade bist und hier eine tiefer gehende Beratung wünscht, bin ich gerne für dich da. Hole dir gerne deine persönliche Beratung.

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Liebe Grüße,
Silke
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