So gehts:
Täglich & persönlich von 8 Uhr bis ca. 21 Uhr bin ich für Sie bzw. Dich da über Rückruf auf Festnetz oder Handy. Mehr Infos

Wenn du eine Schattenfrau oder ein Schattenmann bist...

Ich sage immer so gerne: "Liebe könnte so einfach sein". Das ist sie eigentlich auch. Denn ein Gefühl zu einem anderen Menschen ist. Es ist einfach da, wir spüren es tief in unserem Herzen und es erfüllt uns.

Eigentlich. Denn wir Menschen sind so konzipiert, dass wir an Liebesgefühle auch gleichzeitig einen starken Wunsch nach einer Beziehung knüpfen. Ab da an wird es schon etwas kompliziert - gerade dann, wenn der geliebte Mensch in einer Beziehung lebt. Also nicht mit uns, sondern mit einem anderen Partner.

Um an unser Ziel zu kommen, sind wir zu vielem bereit. Auf den anderen wochenlang bis zum nächsten Date zu warten, wenn er sich dann mal aus seiner Partnerschaft kurz hinausstehlen kann. Für ein paar Stunden. Manchmal auch nur für ein paar Minuten. Es findet eine Anpassung in uns an die Dreiecksbeziehung statt, Stück für Stück. Unser Fokus als Schattenmensch liegt auf die kurze gestohlene Zeit, in der wir vermeintlich genießen können. Doch dann kommt die Zeit danach. Der seelische Absturz, denn die Zeit war viel zu kurz, um wirklich satt zu werden. Der geliebte Mensch geht wieder durch die Tür und schließt sie von außen.

Wir bleiben zurück. Die Stelle, an der er oder sie gerade noch saß, ist leer. Auch die andere Seite mutiert langsam zu einem Schatten. Ein Schatten lässt sich einfach nicht einfangen. Und doch hoffen wir auf das nächste Treffen, auf die nächste Berührung. Satt macht es uns nicht. Aber emotional abhängig.

In meinen Beratungen habe ich immer wieder Schattenmenschen, die in Dreierkonstellationen ausharren. Die viel Zeit und viel an Lebensqualität einbüßen, um einem Menschen, der sich nicht entscheiden kann oder will, nahe sein zu können. Die reduzierte Zeit kann natürlich auch innere Kicks hervorrufen. Denn das Verbotene wirkt natürlich auch mit. Aber glücklich macht es uns nicht.

Wie kann ich aus meinem Schattendasein heraustreten?

Wenn wir uns eingestehen, dass wir dieses tiefe Gefühl für den anderen haben können. Es darf sein, denn es ist in uns und somit gehört es zu uns. Aber auch als Gegengewicht eine innere Verantwortung zu uns selbst. Das ist wichtig. Und: keine Dreiecksbeziehung aufbauen. Wenn sie schon existiert, dann gilt es, diese zu beenden.

Dreiecksbeziehungen ändern sich selten zu unseren Gunsten. Derjenige, der die Entscheidung treffen müsste, trifft sie meistens nicht. Er hat ja auch alles. Die Gewohnheit und Sicherheit darf bleiben. Das, was ihm fehlt, holt er sich zusätzlich im Außen. Wenn das Außen mitmacht, gibt es keinen Bedarf, keine innere Klärung - jedenfalls ist keine Not dazu erkennbar. Denn die Sättigung ist da, es muss keine Trennung in Erwägung gezogen werden. Somit wird alles beim Alten belassen - zu um die 80 Prozent.

Die 20 Prozent, die sich wirklich trennen, trennen sich im ersten halben Jahr - durchschnittlich gesehen. Später gar nicht mehr. Warum?

Mit der Zeit erhält die Schattenfrau bzw. der Schattenmann auch mehrere Makel. Denn nach der sogenannten Verliebtheitsphase wird der innere Druck immer größer, dass nun eine Entscheidung ansteht. Der Schattenmensch ist nicht mehr so freundlich und liebevoll, er gerät unter Druck, unter Angst, reagiert häufig verletzt. Er zeigt seinen Schmerz, seine Ecken und Kanten. Die machen einen Menschen ja auch erst interessant! Aber nicht hier - es treten immer mehr zwischenmenschliche Probleme auf - Konflikte, Streitereien.

Verständlicherweise! Denn der Schattenmensch realisiert seine Position, die ihm nicht direkt zugewiesen wurde. Sondern er selbst mit erschaffen hat in der Anfangszeit der Verliebtheit.Diese Erkenntnis tut weh. Also gilt es, das Ziel noch stärker zu verfolgen. Umso größer wird der Kampf um den anderen. Vergleichbar mit einer Sucht - teilweise bishin zur Besessenheit.

Das ist eine Sackgasse, die uns Kraft, Lebensqualität und viel Lebenszeit kostet. Zum Ziel führt es fast nie. Selbst wenn, ist ein Riesenberg an Konflikten entstanden, der erst einmal abgebaut werden muss. Dazu kommt das Bewusstsein, was der andere bereit war, mich zu quälen und auch sich selbst. Das Urvertrauen hat mit der Zeit gelitten.

Die, die sich getraut haben, zum rechten Zeitpunkt in die Eigenverantwortung zu gehen, haben auch sehr häufig mit ihrem Wunschpartner in eine Partnerschaft geschafft! Aber mit einem liebevollen, respektvollen Umgang. Die Zeit war keine Wartezeit, sondern eine Phase, in der gelebt und bewusst weitergegangen wurde. Mit der eigenverantwortlichen Entscheidung im Herzen, sich dieser Position nicht auszusetzen. So kann viel bewegt werden - wir müssen es uns nur trauen.

Du möchtest mehr Infos zum Thema Zweitbeziehung/Affäre? Dann hole dir mein Buch dazu: "So lieben Männer in Affären"

Du hast Liebeskummer und dich betrifft genau diese Situation? Oder du hast ein anderes Beziehungsproblem und du wünschst dir eine auf dich zugeschnittene telefonische Beratung? Kontaktiere mich gerne und buche dir deine persönliche Beratung.

Du möchtest meine neusten Blogartikel nicht verpassen?
Abonniere einfach meine Artikel auf facebook.

Liebe Grüße,
Silke

Silke Setzkorn
mein-liebescoach.de
Telefonberatung bei Liebeskummer und Beziehungsproblemen
AGB | Datenschutzerklärung | Impressum

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Mehr Infos