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Wie uns andere verunsichern können...

Aussagen von anderen können uns schon ziemlich verunsichern. Gerade dann, wenn sie von der höher angesiedelten Stelle kommen. Von der wir uns dann auch wahre Kompetenz und Weitsicht erhoffen.

Aber auch diese Menschen können einen schlechten Tag haben, ihre eigene Sichtweise mit hineinbringen und leider auch ihre Position für Frustabbau benutzen.

Das heißt, auch dies gilt es nicht 1:1 anzunehmen und zu seinem eigenen Wert zu machen. Emotionale Autonomie bedeutet, sich Aussagen, Bewertungen Dritter auch anzuschauen. Gerade dann, wenn es wehtut.

Neulich bekam ich eine Frage. Ob ich das auch so sehe. dass das Ablehnen von Tierpelzen im Freundeskreis ein infantiler Narzissmus wäre. Der wäre ihr von einer Therapeutin vorgeworfen worden. Es war sogar ein Beispiel dabei, in dem Hitlers Vorgehen (Vegetarier zu sein und Menschen umzubringen - also das Umbringen von anderem Fleisch) eingebaut wurde.

So etwas kann enorm verunsichern. Wenn wir in uns nicht gefestigt sind, dann kann einem so etwas den Tag verderben. Viellicht sogar die ganze Woche. Ein ganz schön harter Tobak, fand ich.

Da ich aber um die innere Festigung der Dame wusste, habe ich ihr per Mail geantwortet, dass es für mich nichts mit einem infantilen Narzissmus zu tun hat. Sondern mit ihren eigenen inneren Werten - an sich und an ihr Leben. Manche Werte sind in uns stärker vertreten als bei anderen.

Denn es ist ein Riesenunterschied, ob mir etwas aufstößt - oder ich jemanden bekämpfe oder gleich deswegen umbringe.

Dann hätte ich übrigens auch einen infantilen Narzssmus. Ich habe es damals strikt abgelehnt, in einem Schweizer Dorf zu wohnen, in dem 5 Puffs standen. Die Wohnung wäre von einem direkt gegenüber gewesen mit Blick auf dessen Dachterrasse, auf dem sich die Mädels von ihren Freiern erholten. Das ging für mich nicht. Auch ich habe nichts bekämpft, ich habe einfach die Wohnung verweigert.

Bei Freundschaften ist das dann nicht so leicht, die Tür zuzumachen, wenn der andere etwas sagt oder lebt, was wir ablehnen.

Die beiden männlichen Partner von meinen Mädels hätten dann übrigens auch einen. Wenn sie in meine Wohnung kommen, regen sie sich eine halbe Stunde über zwei schiefe Schubladen einer Kommode auf. Stehen davor und kriegen sich einfach nicht mehr ein. Und das unabhängig voneinander.
Ich lasse nur keine Reparatur zu - da ich es sehr genieße, wenn alle mal da sind.
Also habe ich ihn vielleicht? Jeder versucht ja, zu einem schönen Gemütszustand zu kommen. Aber ich habe den Kampf um den schönen Abend in voller Runde bisher gewonnen.. :-)

Auch hier klar erkennbar: Es geht um unterschiedliche SIchtweisen und Schwerpunkte im Leben - zum Beispiel an Kommoden.

Was wir aber immer wieder für uns dabei tun können, ist, das, was uns vor die Füße geworfen wird an Bewertungen, Vorwürfen und Unterstellungen, erst mal emotional auf Abstand zu bringen.

Wenn uns der Partner zum Beispiel in Form einer Dauerspirale immer wieder das Gleiche vorwirft, machen wir meist innerlich zu. Dann laufen wir Gefahr, es wegzudrücken und damit auch zu verinnerlichen. Denn unser innerer Konflikt dahinter ist noch nicht geklärt. Da gehört dann schon viel an innerer Bewusstseisnarbeit dazu, das nicht anzunehmen.

Um dann dazustehen und zu sagen, dass das nicht stimmt, bedarf viel an innerer Stärke und auch dem Wissen darum. Aber das funktioniert nur, wenn das auch unsere wahre innere Realität ist.

Also:
Der verbale Vorwurf kommt angeflogen.
Innerlich stoppen.
Sich die Aussage mit Abstand - gerne als dritte Person - anschauen.
Mit den eigenen Gedanken, Werten, Einstellungen abgleichen.
Stimmt oder stimmt nicht?
Hier verweilen - denn das ist der Hauptpart.

Tut es weh? Dann mit den eigenen Gedanken abgleichen, warum ich ihm/ihr Recht gebe. Denn nur dann spüren wir den Druck. Dieser steht dafür, dass ich selbst ablehne, was mir vorgeworfen wird. Jetzt können wir hier für Veränderungen sorgen.

Wenn es nicht unserer Empfindung entspricht, es innerlich loslassen. Dann tut der Vorwurf auch nicht mehr weh. Sondern eher, dass der andere so mit uns umgeht.

Es erfolgt aber keine unbewusste Annahme. Der Konflikt ist gelöst.

Wenn du in einer solchen Situation gerade bist und hier eine tiefer gehende Beratung wünscht, bin ich gerne für dich da. Hole dir gerne deine persönliche Beratung.

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Liebe Grüße,
Silke


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